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Lockout/Tagout an mehreren Standorten eines großen Getränkeunternehmens

Bei der Getränkeproduktion kommen möglicherweise ätzende Chemikalien wie Phosphorsäure und 4-Methylimidazol zum Einsatz. Gefährliche oder als Erstickungsmittel wirkende Gase wie Kohlendioxid und Ozon können in weitverzweigten Rohrleitungssystemen vorkommen, ebenso andere Substanzen, die ein Risiko auf akute oder chronische Erkrankungen bergen. Der Chemikalieneinsatz in den einzelnen Verarbeitungsschritten sowie die Anreicherung von Lebensmitteln und Getränken mit Zusatzstoffen haben in den letzten Jahrzehnten erheblich zugenommen. Daher war es nötig, Wartungseingriffe entsprechend anzupassen.

Zudem kam durch die zunehmende Mechanisierung und Robotisierung eine wachsende Anzahl großer, automatisierter Maschinen mit zahlreichen beweglichen Teilen ins Spiel.

Zu Wartungs- und Reinigungszwecken müssen der Inhalt von Rohrleitungen und bewegliche Maschinenbauteile neutralisiert werden, sodass die Mitarbeiter keinen gefährlichen Substanzen ausgesetzt sind und nicht von leistungsstarken Maschinen erfasst werden. Zwar sind die Anlagen abgeschirmt, wo immer möglich, aber dennoch verfügen viele Maschinen in dieser Branche über gefährliche bewegliche Teile, für die sich nur schwer passende Abschirmungen anbringen lassen.

Für den sicheren Betrieb ist es daher unausweichlich geworden, vor der Berührung selbst des kleinsten beweglichen Teils einer Maschine die Stromzufuhr zu unterbrechen. Zudem sind die Bediener dazu angehalten, bei technischen Problemen qualifizierte Mechaniker hinzuzuziehen, anstatt zu versuchen, selbst eine Lösung herbeizuführen.

Durch die Vielzahl der regelmäßig zu wartenden Anlagen und Rohrleitungen müssen in Getränkeunternehmen mehrere Spezialteams aus Mitarbeitern und Subunternehmern bereitstehen, die mit den ordnungsgemäßen Werkzeugen ausgestattet sind und Anlagen auf sichere Weise warten können.

Die Herausforderung

Zur erhöhten Sicherheit bei Wartungsarbeiten benötigt eine große Brauerei mit mehreren Standorten eine Lösung, mit der sich Anlagen komplett außer Betrieb nehmen sowie Energiequellen und Rohrleitungsventile in abgeschaltetem Zustand sichern lassen. Der Kunde muss diese Lösung an allen seinen Standorten für zahlreiche Teams, denen auch spezialisierte Mitarbeiter und Subunternehmer angehören, installieren.

SafeKey

Die Lösung

Brady empfiehlt eine komplette Lockout/Tagout-Lösung mit den einzigartigen, innovativen SafeKey-Vorhängeschlössern, die gegenüber herkömmlichen Sicherheitsschlössern bis zu 700 % mehr Schloss- und Schlüsselkombinationen bieten.

SafeKey-Vorhängeschlösser verfügen über einen einzigartigen, innovativen Sperrmechanismus, der über 100.000 Schlüssel/Schloss-Kombinationen bietet. Mit SafeKey sind umfangreichere Sets an Schlüssel/Schloss-Kombinationen möglich. Dazu gehören auch Generalschlüssel für eine größere Zahl an Teamleitern sowie ein Universalschlüssel für den Sicherheitsbeauftragten des Unternehmens, mit dem sich alle Schlösser öffnen lassen.

Beim Lockout/Tagout, einem bewährten Sicherheitsverfahren für Maschineneingriffe und Wartungsarbeiten, lautet die goldene Regel: Wer die Arbeiten durchführt, entfernt das Schloss erst, wenn die Arbeiten beendet sind. Dadurch lässt sich vermeiden, dass Energiequellen und Rohrleitungsventile zu früh wieder aktiviert werden und möglicherweise zu schweren Verletzungen führen. Nur Teamleiter und ausgewählte Fachleute auf Managerebene haben die Möglichkeit, die Sicherheitsmechanismen außer Kraft zu setzen – und das auch nur nach strenger Überprüfung, wie in den Sicherheitsverfahren des Unternehmens dargelegt.

Brady kann Keyed Alike-Schlösser für jeden relevanten Mitarbeiter bereitstellen. Diese Vorhängeschlösser können von keinem Kollegen im Unternehmen geöffnet werden, außer vom Teamleiter mit dem Generalschlüssel oder vom Sicherheitsbeauftragten mit dem Universalschlüssel. Dank der großen Anzahl an Schloss/Schlüssel-Kombinationen können wir Dutzende von Teams mit verschiedenen SafeKey-Schlössern ausstatten, die der jeweilige Teamleiter mit dem Generalschlüssel öffnen kann.

Die Lockout/Tagout-Experten von Brady helfen Ihnen gerne bei der Aufstellung eines detaillierten Schlüsselplans, in dem alle Schlüssel- und Schlosscodes aufgeführt sind. Damit lässt sich sicherstellen, dass nie zwei Schlösser identisch sind, selbst wenn weitere SafeKey-Vorhängeschlösser bestellt werden.

Zudem kann Brady seine Sicherheitssoftware LINK360 liefern, über die relevante Beteiligte an allen Standorten anlagenspezifische Lockout/Tagout-Prozeduren schreiben, bearbeiten, genehmigen und drucken sowie auf digitalem Wege darauf zugreifen können.

Das Ergebnis

Wenn Spezialteams Eingriffe an Maschinen und Anlagen vornehmen, haben die Teammitglieder ihre eigene Sicherheit jetzt selbst in der Hand. Sie können eine spezielle Lockout-Vorrichtung anbringen und mit ihrem persönlichen Vorhängeschloss sperren, um eine Energiequelle zu sichern oder eine Rohrleitung in geschlossenem Zustand zu halten. Wenn schon ein anderes Team in dem Bereich arbeitet, können sie zudem ihr Vorhängeschloss einem bereits vorhandenen Lockout hinzufügen – in dem Wissen, dass nur sie selbst, Teamleiter oder Sicherheitsbeauftragte des Unternehmens ihr Schloss entfernen und so eine Rohrleitung öffnen oder eine Anlage wieder in Betrieb nehmen können..